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Schreibaufgabe – Runde 7

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Die Aufgabe der 7. Schreibaufgabe lautete:
Gründen Sie eine Schreibgruppe
Hier sind die besten Beiträge:

Ich hab’s: Wir nehmen uns einen Lektor.
Wir, das sind Claire, Lieselotte und ich, drei wohlsituierte Damen in den besten Jahren.
Seit wir den letzten unserer Ehegatten zur ewigen Ruhe geleitet haben – Gott hab sie alle selig –, geben wir Witwen uns jeden Sonntagnachmittag gemeinsam den schönen Künsten hin.
Zunächst ließen wir uns von Dietmar, einem Professor der hiesigen Akademie, auf unseren Streifzügen durch ausgewählte Galerien der Stadt begleiten. Als das unseren Augen zu mühselig wurde, löste ihn ein italienischer Kammersänger ab. Amadore hatte unser Damenkränzchen exklusiv mit seinen Arien zu unterhalten. Doch Claire kam bald nicht mehr mit ihrem Hörgerät zurecht. So buchte sie stattdessen für uns drei Privatstunden bei Wolfgang, einem galanten Tanzmeister der alten Schule. Das wiederum ging nur so lange gut, wie keine von uns auf einen Rollator angewiesen war.
Nun sind wir wieder auf der Suche nach einer künstlerischen Betätigung.
Es heißt, Autobiografien überschwemmen zurzeit den Markt. Was liegt da näher, als selber eine Schreibgruppe zu gründen und einen Leiter zu engagieren, der sich hingebungsvoll uns und unseren Lebensgeschichten widmet?
Ich weiß auch schon wen: Michael aus München. Der frühere Verlagslektor kennt sich bestimmt gut aus in dem Metier. Er hat auch schon ein paar Bücher geschrieben. Vor allem aber ist er jung, noch keine siebzig: eine wahre Augenweide.

Helga Blum

Eine Schreibgruppe gründen. Warum? Wozu? Schreiben tut man doch eigentlich allein. „Schreiben ist eine einsame Arbeit“. So wird es doch allgemein behauptet. Aber ich bin es leid einsam zu sein. Und Schreiben ist meine Leidenschaft.
Doch auch dem Schreiben kann es doch nicht zuträglich sein, wenn man immer im eigenen Saft schmort. Da kann auf Dauer auch nichts mehr bei raus kommen. Man braucht doch Impulse. Neue Impulse. Von außen. Da wäre eine Schreibgruppe doch gar nicht schlecht. Man kann sich gegenseitig Impulse geben, befruchten, Ideen entwickeln, zur Blüte bringen, die Welt verändern. Gedanken verändern schließlich die Welt. Und gemeinsam kann man noch richtig Spaß haben dabei. Raus aus der Einsamkeit durch Gedankenaustausch. Das ist es doch!
Und so lautet auch mein Aufruf: Hiermit möchte ich eine Schreibgruppe gründen, zum kreativen Gedankenaustausch. Wer weiß, vielleicht schreiben wir gemeinsam den nächsten Bestseller und katapultieren so nicht nur uns selbst aus der Einsamkeit, sondern vielleicht auch unsere Leser, weil sie in unseren Figuren neue Freunde finden und in den anderen Lesern Menschen mit denen sie sich austauschen können. Wer möchte mit mir dieses Experiment wagen und hoffentlich zum Erfolg bringen? Der melde sich bitte bei mir. Du bist dringend gesucht!

Jana Zöll

Ich gründete eine Schreibtruppe. Am Anfang drechselten wir Phrasen und ich sah, dass es gut war. Wir schnitzten uns Verben und hobelten die Silben runter bis zum Partizip, Blut leckend. Wir zimmerten uns in einer einzigen Woche eine komplette Allegorie.
Und rutschten aus. Zu glatt geschliffen.

Anne Lohscheidt

Julia schluckte eine Portion der staubigen Luft, was das beklemmende Gefühl in ihrer Kehle nur noch verstärkte.
„Und sind sie denn sicher, ich meine…du weißt schon…“ Nun ließ sie auch noch die Sprache im Stich.
Harald drückte die elektronische Tür auf und schaute zu Boden.
„Ich weiß nicht, was du hören willst. Ich war schließlich dabei.“ Er warf ihr einen gekränkten Blick zu. „Wir waren so eine nette kleine Truppe. Es war eine Schnapsidee, diesen Werner mit ins Boot zu holen.“
„Aber Werner war brillant.“
„Als Schriftsteller vielleicht.“
Sie schauderte bei dem Gedanken, ihren Bruder wiederzusehen. Wie stark konnte sich Sascha in vier Jahren verändert haben? Sie warteten in einem sterilen Vorraum.
„Was genau hat er zu Sascha gesagt?“ wollte sie wissen.
„So genau weiß ich das nicht mehr. Irgendetwas von Perspektivschwankungen, von schwächelnden Figuren. Er bezeichnete Saschas Geschichte als Heilmittel gegen Schlaflosigkeit. Ich glaube, da war die Grenze erreicht.“
„Großer Gott!“
„Und das Schlimmste war, dass er recht hatte.“
Der Beamte erschien lautlos. Kein klimpernder Schlüsselbund, wie sie befürchtet hatte.
„Sie wissen, daß es nicht erlaubt ist, in Gegenwart des Gefangenen über die Tat zu sprechen?“
Julia nickte. Wie betäubt verabschiedete sie sich von Harald und folgte dem Uniformierten in den Zellentrakt.
Sie würden über das Wetter reden.
Nur das Wetter.

Birgit Böckli

Jetzt reicht es! Schon wieder hat ein Verlag mein Manuskript zurückgeschickt. Mit der üblichen Floskel „Passt leider nicht in unser Programm“. Meine Enttäuschung und meine Wut sind gewaltig. Ich weiß nämlich, ich KANN schreiben, mindestens so gut, ja besser als all die Dschungel-, Verding- und Findelkinder, deren Lebensgeschichten dieselben Verlage, die mein Werk schnöde ablehnen, in Riesenauflagen auf den Markt werfen. Ich muss mir nur die richtige Plattform schaffen. Ich weiß auch schon wie: Ich werde einen Schreibzirkel gründen. Melanie macht bestimmt mit, sie reimt zu jedem Geburtstag ein paar Verse, auch Laura, die ab und zu Artikel fürs Pfarrblatt schreibt, und dann noch Carmen. Die passt mit ihren drei gescheiterten Ehen vorzüglich ins Schema „Herz ergreifende Biografie“. Und als treibende Kraft ich mit meinem Familienroman. Wir würden uns alle zwei Wochen zum Vorlesen der eigenen Texte treffen, einander liebenswert bis sanft kritisieren. Natürlich würden den andern drei meine Kreativität auffallen. Wir könnten eine Feuilleton-Journalistin einladen. Die würde einen Artikel über unser literarisches Quartett schreiben. Darauf schickte das Radio einen Reporter vorbei, schließlich würde uns Aeschbacher in seine TV-Sendung einladen. Bestimmt würde sich dann ein Verlag bei mir melden, mein Buch würde gedruckt, in den Zeitungen wohlwollend besprochen und…. gekauft, gekauft, gekauft!

Katharina Henzi

Möchtegernschreibstars aufgepasst:
Alle, die den Schreibkurs bei Milena Moser nicht gewinnen, sind herzlich eingeladen, meiner literarischen Gruppe beizutreten.
Wenn uns das Schicksal auf diese Weise zusammengeführt hat, möchte ich die Möglichkeit nutzen und das talentierte Team in ein Internetforum überführen. Wir können uns gegenseitig helfen, da die Meinungen aller Mitglieder willkommen sind; sei es Lob, Kritik, Ermunterung oder Rat. Die Themenwahl bestimmen wir zusammen durch ein demokratisches Punktesystem.
Alle eingesandten Texte werden – sofern sie keine strafbaren Inhalte transportieren – online gestellt. Die Mitgliedschaft ist gratis.
Ich freue mich auf spannende Texte und konstruktive Kommentare!
Anmeldungen bitte nach der Bekanntmachung des Gewinners /der Gerwinnerin an:
nuetztnicht@schadetauchnicht.com

Anna Rybinski

Er quietscht nicht, bricht nicht durch und nutzt sich nie ab. Das war ihr erster Gedanke, als sie den Kreidegriffel sah. Wie früher baumelte er noch am selben geflochtenen Faden an der Schiefertafel. Ein Relikt aus alter Zeit, mit dem es etwas Besonderes auf sich hatte. Sie überlegte.
Der Griffel symbolisiert die Zuversicht, der Holzrahmen die Geduld und der Schiefer das Lächeln. Ja, so war es. Sie war sich ganz sicher. So hatte es Urgroßmutter ihr hinter vorgehaltener Hand zugeflüstert. Doch das war nicht das Einzige, es gab noch mehr Magie um diese Schreibtafel. Sie wollte es unbedingt herausfinden und versuchte sich an jede Kleinigkeit zu erinnen. Nach und nach, wie wiedergefundene Mosaikteilchen, setzte sich die Erinnerung wie von selbst zusammen.
Drei sind nötig. Sie müssen zusammensitzen und nacheinander auf die Tafel schreiben, sonst nimmt die Schreibfläche nichts an. Alle drei müssen zuversichtlich und geduldig sein und ein zufriedenes Lächeln tragen. Nur Tiergeschichten dürfen geschrieben werden, sonst funktioniert der Griffel nicht.
Früher war es die Leichtigkeit des Kindseins, die diese Voraussetzungen erfüllte; ohne langes Nachdenken. Wer hatte damals mit ihr zusammen auf die Schiefertafel geschrieben? Es fiel ihr nicht ein. Zu viele Jahre waren seitdem vergangen. Ob die Zeit den Zauber genommen hatte? Sie wollte es genau wissen. Doch wen könnte sie zu diesem Versuch überreden, eine Dreiergruppe zu bilden? Es dauerte einige Tage, als der Zufall ihr die Idee schenkte, diese Aufgabe zu lösen. Ein Dokument verlangte ihre Unterschrift mit all ihren drei Vornamen. Plötzlich flüsterte ihr eine weibliche Stimme zu: „Dein erster Name gibt dir Zuversicht, dein zweiter Geduld und dein dritter das Lächeln.“

Henriette Jorjan

Aufruf!
Natürlich, wir gründen eine Schreibgruppe. Zumindest formuliere ich hiermit eine Absichtserklärung. Hier oben am Gipfelkreuz eines Wettbewerbes angelangt, wo wir das Schreibedelweiß fanden, gönnen wir uns einen tiefen Schluck aus dem Tintenfass. Dafür waren wir auch lange genug unterwegs. Zirka ein halbes Jahr lang; der harte Kern hielt so lange durch. Dabei ging es nicht immer sprachpflegerisch zu. Kann man ehrlicherweise von Schreibsüchtigen nicht erwarten. War auch nie die Absicht zu der man sich zusammenfand.
Wenn ich es richtig gezirkelt habe, waren es acht bis zehn Gleichgesinnte Syntaxkraxler die den Daueraufstieg ins sagenhafte „Geschichtelgebirge“ wagten – und schafften. Vielerlei Sprachgeröll wurde ihnen in den Weg gelegt, dessen Ideenherkunft nicht leicht zu definieren war. Egal, es musste versprachlicht überwunden werden. Auch sinnferne Gletscherspalten verlangte Doppelpunkt-Sicherung um nicht in ewige Sprachlosigkeit abzustürzen.
Nur ein Beispiel. Den bizarren Darstellungsversuch sich lebendig begraben zu lassen, vor der Zeit sozusagen einen todsicheren Blick in die Zukunft zu wagen, setzten einige Teilnehmer einen erfrischend getexteten Überlebenswillen entgegen.
Ja, das waren wir. Und jetzt die Gruppenbildung? Aber was sag ich? Bin gar tintenblau und töricht. Niemand wird uns zusammenbringen. Ab in die Vereinzelung. Somit erkläre ich diese Niederschrift zum Blindtext. Tschüss, war klasse mit euch.
Rückruf!

Hans – Joachim Walter

Hätte die Flyer wohl besser nicht im Bahnhofscafé auslegen sollen. Und vielleicht auch nicht unbedingt beim Fleischer. Konnt’ ja aber keiner ahnen, dass der Meister selbst… nun ja. Das Alphabet schreiben kann. Aber ist schon witzig, wie der da neben den Mädels á la Casting-Show sitzt und an dem kleinen Blutfleck auf seinem Ärmel reibt. Schätze, das Alphabet können die noch vom Meister lernen, die vier. Und vielleicht was über Mode.
“Texte habt ihr alle überarbeitet?” frage ich endlich.
Blödes Sozialprojekt. Das erste Treffen war letzte Woche, mit eigenen Texten. Ich soll lernen, mit Menschen umzugehen und denen gleichzeitig Schreiben vermitteln. Echt mal.
Nicken aus der Runde, Casting1 wedelt mit hellvioletten Zetteln. Duften wahrscheinlich auch noch nach Flieder. Kann die Herzchen auf den i’s bis hier sehen. Nicken in die Runde, Casting1 liest los.
‘Kritik soll töten, nicht wehtun’ meinte mein Vertrauenslehrer. Dabei wär’s hier Selbstverteidigung, Herzchen-i-Literatur schmerzt. Aber durfte ja jeder in die Gruppe, war ja der Plan. Offenes Casting sozusagen. Nur ohne Star am Ende. (Außer mir)

Kati Fräntzel

Ich sitze an meinem Computer und starre auf die vor mir liegende Normseite. Weiß, weißer als weiß, es strahlt so grell, dass es weh tut, die Augen brennen, tränen. So weiß ist kein leeres Blatt Papier.
Darüber zu lamentieren nutzt nichts, die Seite bleibt schneeweiß, leer, wie ein frisch zugeschneites weites Feld. Das sollte ich eigentlich beackern, pflügen, umgraben – ob der Boden nun gefroren ist oder nicht!
So etwas macht man am besten nicht allein. In Gesellschaft gibt man auch nicht so schnell auf, reißt sich mehr zusammen, beißt die Zähne aufeinander und macht weiter.
Der Gedanke ist geboren, hier hilft nur eine Schreibgruppe! Wo finde ich die mir freundschaftlich zugetanen Mitstreiter, die sich mit mir auf der Teak-bestuhlten Sonnenterrasse meiner Lieblingskneipe im Schatten der Rotweingläser über fremde und eigene Texte beugen, neue Impulse geben, Denkanstöße, Korrektur?
Ich werde im Käseblatt annoncieren! Oh nein, wieder eine drohende, weiße, leere Seite. Ich ringe und raufe, mit mir, meinen Haaren, meinem Geschreibsel. Endlich ist es geschafft.
Gespannt warte ich auf den nächsten Samstag. Schließlich liegt die Zeitung im Briefkasten. Hektische Suche. Nichts. Noch einmal alle Anzeigen durchgehen. Da, unter SUCHE, zwischen zwei deutschsprachigen Putzstellen, ducken sich die Zeilen: Freier Autor sucht Seelenverwandte zwecks Gründung einer Schreibgruppe, Treffpunkt „Zur Roten Laterne“, Samstag, 20.00 Uhr. Wird bestimmt ein Bestseller!

Barbara Steuten

Wandergruppe, Walkinggruppe, Dudelsackpfeifenmachergesellengruppe. Alles schön und gut. Aber es gibt doch mit Sicherheit außer mir noch Leute, für die wandern unter kontrollierter Aufsicht oder Stockfuchtelschnellgehen nicht das Non-plus-Ultra ist, geschweige denn, dass jemand wirkliches Interesse daran hat, sich zu den Dudelsackpfeifenmachergesellen zu gesellen. Ich persönlich, also so ganz sehr arg persönlich, schreibe ja gern mit Leuten, da braucht man nicht akkurat dem Anderen gegenübersitzen. Nein, man kann am helligten Tag im Schlafanzug, ungebürstet und ungeschminkt dasitzen und Mehr-oder-Minder-Konversation führen. Da gibt es heutzutage virtuelle Gruppen, in denen von gesundheitlichen Problemen bis hin zum profigemanagten Komposthaufen alles analysiert, zerfleddert und wieder zusammengesetzt werden kann. So. Und nun zu dem/derjenigen, der/die meinen Senf bis hierher gelesen haben sollte. Falls. Nur falls. Ja, genau du da! Dich sprech ich an! Brauchst dich nicht umkucken. Da ist außer dir grad Niemand. Liest gern, was? Hast viele bunte Geschichten im Kopf, die zu schade sind, um ungelesen zu bleiben? Das würde sich gut treffen. Eventuell lesen das hier im Moment noch einige andere Schreiberlinge, deren Herz einen kleinen Freudensprung macht bei dem Gedanken, an einer überschaubaren Schreibgruppe mitzuwerkeln. Schreiben was das Zeug hält. Schreiben was der Kopf hergibt. Erdachte oder wahre Geschichten oder nur mal einen flachsigen Kommentar in die Schreibrunde werfen. Lust drauf????? Dann mal gleich anmelden unter: “Schreibgruppe.de”..!

Debora Giszas

Ein Mann betritt das Café Daneben. Er geht auf einen großen Tisch zu, an dem eine Frau allein sitzt: „Carmens Schreiberlinge? Carmen?“
„Schreiberlinge ja, Carmen nein. Ich bin Vera.“
„Klaus.“
Eine zweite Frau kommt an den Tisch: „Guten Abend !“
„Carmen?“
„Nein, Claudia. Carmen kann heute nicht. Habt Ihr die E-Mail nicht gekriegt?“
„Nö. Ich bin übrigens Klaus.“
„Ach ja, die E-Mail. Ich heiße Vera.“
„Die anderen kommen heute nicht.“
Zur Bedienung, die gerade an den Tisch getreten ist, sagt Claudia: „Für mich einen Rosé und die Karte, bitte.“
„Macht das denn Sinn, mit drei Leuten?“
„Das letzte Mal waren wir zu zehnt. Viel zu viel!“
„Ok, also was jetzt?“
„Erzähl doch mal, wieso Du schreibst, Klaus.“
„Weiß ich nicht? Ich mach’ das einfach so. Habe schon zwei Romane in der Schublade.“
„Aha. Na toll. Worüber schreibst Du denn?“
„Alles. Science Fiction vor allem.“
„Also ich schreibe, seit ich denken kann, Tagebuch und so. Ich mag Fantasy und Märchen.“
„Schön. Und ich bin Journalistin. Schreiben ist mein täglich’ Brot. Jetzt möchte ich auch mal ’was Längeres veröffentlichen.“
Die Bedienung kommt mit dem Rosé und der Karte.
„Ich weiß doch schon, was ich nehme. Den Salat mit den Putenstreifen von der Abendkarte. Wollt Ihr auch was?“
„Ein Hefeweizen.“
„Einen Ingwer-Tee.“
„Und jetzt ?“
„Ich muss erst mal was essen. Kennt einer von Euch eigentlich Carmen?“

Verena Juette

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